Tag / Radtour

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Reisen

Mit dem Fahrrad durch Stockholm.

Hallo ihr Lieben,

für uns stand von Anfang an fest, dass wir Stockholm mit dem Fahrrad erkunden wollen. Nach einem kleinen Frühstück ging es mit Zimtschneckenhunger von unserem Campingplatz mit Fahrrädern in Richtung Stadshuset, dem Rathaus der Hauptstadt. Der Innenhof, sowie der Garten sind begehbar. Vom Garten aus hat man einen tollen Blick auf Gamla Stan-unser nächstes Ziel! Über eine Brücke fuhren wir so gegen 9 Uhr in Stockholms Altstadt. Es waren kaum Touristen auf den Straßen unterwegs, denn die meisten Geschäfte und Cafés machen hier frühestens um 10 Uhr auf- eher um 11Uhr. Die engen Gassen luden zum Schlendern ein, deshalb stellten wir die Fahrräder ab und erkundeten das Viertel zu Fuß. Wir trödelten durch die Gassen, schauten uns die Storkyrkan, die älteste Kirche Stockholms, an und aßen in einem wunderschönen Café mit dem Namen „Under Kastanjen“ lecker Zimtschnecken.

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Um 12.15 Uhr schauten wir uns die Wachablösung vor dem königlichem Schloss an. Und da waren sie die Menschenmassen! Mir persönlich was es zu voll dort, aber das was ich sehen konnte, war ganz cool. Die Wachablösung fand nämlich mit Pferden statt.

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Nach der kleinen Showeinlage brauchten wir eine Stärkung und machten uns auf den Weg zu den Hötorgetshallen. Es handelt sich hierbei um einen Indooressensmarkt mit vielen Verkaufsständen. Ich glaube es gab dort alles was das Schlemmerherz begehrt. Für den Mann sollte es eine selbstgemachte superleckere Bratwurst sein. Hört sich unspektakulär an, war es aber in keinem Fall. Unbedingt probieren! Man kann sich bei Taylors & Jones sein Wurst-Mahl zusammenstellen und alles wird dann frisch zubereitet. Die Restaurants in der Nähe sahen aber auch sehr gut aus.

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Die Wurst und die Schnecke haben wir uns dann auf den Weg zur Insel Djurgarden abgestrampelt. Neben Freizeitparks und vielen Museen findet man auf der Insel viele Grünflächen zum Picknicken, Villen mit wunderschönen Gärten und das Beste für uns: viele Radwege! Wir fuhren zunächst eine Weile am Wasser entlang und dann in Richtung Rosendals Slott. Von dort aus ging es zurück zur einzigen Brücke, die auf die Insel führt und somit auch wieder herunter.

Über Gamla Stan führen wir in das südlich gelegene sehr hippe SOFO. Dort schlossen wir wieder die Drahtesel an und spazierten durch das Viertel. Das sehr belebte moderne Viertel war nach meinem Geschmack. Es ging die Götgatan entlang, wo viele individuelle Geschäfte zufinden sind- ein Bücherladen mit Büchern bis hoch zur Decke hat es mir besonders angetan.

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Um den Tag noch zu perfektionieren, brauchten wir ein Abendbrot. Auf der Suche nach Essbarem kamen wir an einigen Aussichtspunkten vorbei und an einer Art Biergarten auf einer riesigen Terrasse über den Dächern von Stockholm. Und dann war sie da: die Pizza! Auf dem Schoß einer jungen Studentin. Auf Nachfrage, erzählte sie uns wo wir sie finden und sagte, dass es die beste Pizza der Stadt sei. Nichts wie hin da und probieren! Omnipollos hatts Pizza war der Kracher! Auch wenn wir uns jeden Abend etwas auf dem Campingkocher zauberten, war es schön, mal eine Abwechslung zu haben.

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Mit vollem Magen ging es dann ab zum Campingplatz. Unser Tag in Stockholm war fantastisch. Mit dem Fahrrad, schafft man viele Orte an einem Tag und kann sich sehr gut einen Überblick verschaffen. Auch wenn die Autofahrer sehr rücksichtsvoll sind würde ich beim nächsten Mal einen Helm mitnehmen. Stockholm ist eine Fahrradstadt mit sehr ausgebauten und breiten Radwegen, aber bei der Masse an Fahrrädern ist das auch nötig. Ich hatte viel Spaß und ich hoffe ihr probiert auch irgendwann mal eine Fahrradtour durch Schwedens Hauptstadt aus oder habt ihr dies schon?

Machts gut!

Eure Lene

 

Ps.: Teil 3 meiner Schwedenlovestory gibt’s am Wochenende!