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Reisen

Willkommen in Südschweden.

Hallo meine Lieben,

seit Tagen überlege ich, wie ich unsere Tour durch Südschweden am besten zusammenfasse. Soll ich euch meine liebsten Plätze nennen, die Route genau beschreiben, jeden Tag einzeln berichten, eine Top5 erstellen oder oder oder?

In Schweden haben wir uns jeden Tag gesagt, wie toll es ist dort zu sein und wie glücklich wir uns schätzen können, so ein tolles fahrbares Zuhause zu haben.

Glücklich machte uns zuerst einmal das Wetter. 10 Tage Sonne. 2 Tage Regen. Vor unserer Fahrt habe ich gedacht ich muss erfrieren in Schweden, denn in Deutschland war es ja sogar schon kalt. Aber es kam anders. Das Wetter war auf unserer Seite und hat Südschweden noch mehr glänzen lassen.

Wir starteten am Samstag Abend in Rostock und fuhren nach Sassnitz auf Rügen. Von dort aus setzten wir mit der Fähre rüber nach Trelleborg. Willkommen in Schweden. Unsere Route ging von dort aus los- aber zunächst mussten wir schlafen, denn es war 4 Uhr nachts.

Wir erwachten auf einem kleinen Hafenparkplatz mit Blick auf das Wasser. SMYGEHUK. Weiter ging es nach einem Frühstückchen nach AHUS. Wie sich herausstellte wird in dieser kleinen Stadt der Absolut Vodka hergestellt. Mich interessierte aber eher ein die Kaffeekultur anstatt der Spirituosenhandel. Das Tolle: In vielen Cafés in Schweden bezahlt man einen Kaffee und darf sich immer wieder nachfüllen. Mit gefülltem Kaffeetank besuchten wir dann die Elche im Grönasens Algpark. Komischerweise kann man dort nicht nur die Elche anschauen, sondern sie auch essen- Elchwurst zum Beispiel. Dieses wilde Spektakel haben wir aber ausgelassen. Wir suchten uns lieber einen Schlafplatz. Die Nacht verbrachten wir am See DERASJÖ. Ein Stellplatz direkt an der Straße. Ein Auto sah man aber nur selten. Auf unserer Fahrt durch Südschweden hatten wir oft minutenlang kein Gegenverkehr so dass man sich fast erschrack, wenn man wieder ein Auto von vorne kam.

Am See wurde schön gegrillt und geangelt – leider ohne Erfolg.

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Am nächsten Tag machten wir einen Ausflug nach ÖLAND. Neben freilaufenden Schafen und Kühen, vielen Windmühlen und einem tollen Leuchtturm hat der Süden der Insel eine traumhafte Natur zu bieten. Ich würde eine kleine Fahrradtour empfehlen! Und das Picknick für Zwischendurch bloß nicht vergessen! Ich bin immer noch begeistert von dem Tag auf der Insel.

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Aber meine Begeisterung sollte auch kein Ende nehmen, denn am nächsten Tag waren wir auf den Spuren von Astrid Lindgren unterwegs. Wir entschieden uns gegen das Pippi Langstrumpf Land (Zu teuer! Zu viele Menschen!) und für den Hof von Michel. In KATTHULT fand ich mein Kindheitsglück. Alles war wie im Film und doch real. Und wie sich herausstellte, wohnt hier eine ganz normale Familie wohnt, die vor vielen Jahren von einem Filmteam auserwählt wurden, dort den Kinderklassiker zu drehen. Total verrückt! Und doch nachvollziehbar, denn der Hof ist einfach nur idyllisch. Weiter ging es dann mit einem Zwischenstopp zum Baden nach VIMMERBY. Dort ist Astrid Lindgrens Elternhaus. Und wenn man dort war, kann man verstehen, wie aus einem kleinen Mädchen so eine kreative und einzigartige Schriftstellerin werden konnte.

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Unser nächster Halt war in VÄSTAVIK. Eine kleine Stadt mit schönen Häusern und einem kleinen aber feinem Hafen. Dort bekam ich aber meine erste Zimtschnecke. Leider war sie im Gegensatz zu Västavik nicht so der Kracher.

Unser Schlafplatz war einer der schönsten der ganzen Tour. Wir standen im Wald namens GÖNSÖ in der Nähe vom Wasser. Auf den Felsen konnten wir den Sonnenuntergang genießen. Toll. Toll. Toll. Danach wurden noch einige Runden gespielt und dann ging es ab in den Bus.

Nach einer ruhigen Nacht machte wir uns auf den Weg zu unserer ersten Wanderung. Das Wandern war okay, die Natur war wundervoll aber ein Fan vom Wandern werde ich wohl nicht. Mein Highlight des Tages war unser erster Campingplatz (Yxningens Camping) am See mit Badesteg und nur ganz wenig Betrieb. Es war traumhaft ruhig und wir bekamen endlich unsere erste warme Dusche (Tipp: Immer 5 Kronen zum Duschen dabei haben- hatten wir zunächst nicht!).

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Weil es so schön war, blieben wir noch den halben nächsten Tag bevor wir uns auf den Weg nach Stockholm machten. Einen Zwischenstopp gab es in NORRKÖPING. Norköpping ist eine alte Industriestadt mit modernen Elementen und viel Scharm. Es erinnert etwas an Hamburgs Speicherstadt, da mitten in der Stadt ein riesiger Wasserfall entspringt und somit das Stadtbild bestimmt. Wir sind über viele Brücken gestiefelt und haben dann ein kleines Café gefunden in dem wir wunderbare Zimtschnecken gegessen haben. Dann hieß es: Auf, auf in die Hauptstadt!

Okay, ich habe mich entschieden. Diese Lovestory wird ein klassischer Dreiteiler. Teil Zwei gibt es morgen!

Schlaft gut meine Lieben und startet gut in die neue Woche.

Eure Lene

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Reisen

Mein Schwedenträumchen.

Ihr Lieben,

Heute möchte ich mich am liebsten zurück träumen. Mein erster Arbeitstag seit drei Wochen liegt hinter mir. Gerne würde ich nach diesem äußerst durchwachsenen Tag wieder in das schöne Südschweden losfahren, dort haben wir nämlich die letzten zwei Wochen verbracht.

Unser Plan der letzten Tage: 12 Tage durch Südschweden mit unserem VW T4. Mit an Board hatten wir viele kleine Dinge die man zum Campen benötigt und natürlich eine Tüte (stilecht und passend zum Urlaubsziel von Ikea) gefüllt mit Essen. Da in Schweden das Jedermannsrecht gilt, ist das Campen in der Natur ein Muss. Mein Ziel der Reise: die besten Zimtschnecken des Landes finden und viel Lakritz essen. Das Ziel des Busfahrers: von Trelleborg an der Ostseeküste mit vielen Zwischenstopps Richtung Stockholm, dann quer durchs Land zur zweit größten Stadt des Landes Göteborg und entlang der Westküste zurück zur Fähre. Natürlich war das auch mein Ziel, aber die Zimtschnecken standen an erster Stelle.

Was ich vorfand, war mehr als ich mir je erwartet habe: einzigartige Stellplätze, freundliche Menschen, saftiggrüne Wälder, Seen, die zum Baden einladen, sehr gute Zimtschnecken und das Beste: Ruhe! Da ich mich gerne mit euch zusammen nach Schweden träumen möchte, versuche ich spätestens am Wochenende unsere Route mal genauer zu beschreiben und zukünftigen Schwedenreisenden ein paar super Stellplätze zu verraten.

Kleine Vorwarnung: Es könnte ausschweifend werden, denn ich sprudele fast über vor Begeisterung!

Fühlt euch gedrückt!

Eure Lene

 

 

 

Speisen

Ein Vierteljahrhundert.

Hallo ihr Lieben,

Vorgestern war mein 25. Geburtstag!  „Jetzt geht es wirklich auf die 30 zu“ und einige andere wilde Dinge darf man sich da bekanntlich anhören. Aber es gab auch viele Glückwünsche, die mein Herz wirklich erweichten und noch immer trudeln welche ein. Ich muss sagen, ich bin jedes Mal richtig aufgeregt vor meinem Geburtstag. Die Vorbereitungen sind zeitaufwändig und der Geburtstag ist dann zack vorbei. Dieses Jahr war jedoch alles anders. Ich wollte alles ganz entspannt. Genug Stress gibt es schon auf Arbeit. Deshalb machte ich es mir in diesem Jahr ganz einfach. Ich deckte einen beim Bäcker gekauften Boden mit Pudding, Erd- und Blaubeeren und machte eine große Schüssel voller Muffinteig. Der Muffinteig wurde dann in verschiedenen Varianten abgewandelt. Das Rezept folgt gleich. Sekt wurde gekauft. Ein Pizzateig wurde angesetzt. Mehr nicht. Naja vielleicht ein paar Kleinigkeiten. Aber ansonsten nichts. Wenn ihr wüsstet was ich letztes Jahr aufgefahren habe… vollkommen übertrieben. Ich sage nur:  drei Erdbeertorten und vier Liter Vanilleeis für 12 Kollegen.

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Aber jetzt zum Anfang:

Mein Tag startete mit einem wunderschönen Brunch im ALEX Rostock. Draußen in der Sonne genoss ich mit meinem Liebsten und seinen Eltern die ersten Stunden meines Geburtstags. Danach ging es zu meinen Eltern in den Garten. Bei meiner Minirede kamen mir typischerweise die Tränen, nachdem ich mir morgens unter der Dusche überlegt hatte, was ich mir WIRKLICH wünsche. Ich war einfach glücklich, dass wir alle, besonders meine Großeltern, gesund und munter beisammen sind. Dann gab es das für meine Familie typische Geburtstagsständchen. Ich mag das sehr. Es wird überall gesungen-egal ob im Restaurant oder auf dem Eselhof. Überall! Lautstark! Danach kamen wir zum leckersten Teil des Tages. Es gab Kaffee und Kuchen. Neben meinen Variationen kam Mamas Schokokusstorte auf dem Tisch, mein Geburtstagskuchen seitdem ich denken kann. Da konnte damals keine Benjamin Blümchen Torte mithalten. Heute geht sie ebenfalls weg wie warme Semmel.

Mein Wunsch beim Kerze auspusten ist nach meiner Duschgeschichte wohl klar, oder?

Nachdem wir uns kugelrund gegessen hatten, schnatterten wir noch alle eine Weile und dann ging es für mich nach Hause in Richtung Pizzateig. Den Abend ließen wir dann mit guten Freunden bei selbstgemachter Pizza und kalten Getränken ausklingen. Was für ein toller Tag! Danke an alle die an mich gedacht haben.

Und jetzt noch das versprochene Muffingrundrezept! Das hätte ich fast vergessen! Liegt wohl am Alter!

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Zutaten für 24 Muffins:

250g Butter

250g Zucker

4 Eier

400g Mehl

1 Päckchen Vanillezucker

1 Päckchen Backpulver

250ml Milch

Zutaten zum Untermischen, je nach Belieben:

Schokodrops

Sauerkirschen aus dem Glas

Blaubeeren

Apfel

Zitronensaft und -zesten

Zubereitung:

Weiche Butter, Zucker und Vanillezucker in einer Schüssel mit einem Handrührgerät cremig rühren bis der Zucker sich komplett aufgelöst hat. Dann nach und nach die Eier aufschlagen und unterrühren. Die Masse müsste schön fluffig sein. Nun gibt man das Mehl mit dem Backpulver in die Schüssel und fügt nach und nach beim Rühren die Milch hinzu.  Jetzt ist der Grundteig fertig. Ich habe an diesem Punkt meinen Teig in fünf Schalen aufgeteilt und mit den obengenannten Zutaten verfeinert. Die Muffins können dann in Papier- oder Silikonförmchen abgefüllt werden und kommen bei 180 Grad rund 20Minuten in den Ofen.

Ich mag das Rezept, denn die Muffins sind super saftig und es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Bei meiner Familie waren die Kirsch-Schokodrop-Muffins der Renner.

Bis ganz bald!

Eure Lene

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