Low Carb Speisen

Low Carb Brot. Nun gibt es keinen Verzicht mehr.

Hallo ihr Lieben,

wenn jedes Brot ein Motto hätte, dann hätte dieses Brot wohl den Titel: „Was lange währt, wird endlich gut“. Denn es hat mindestens fünf Brote lang gebraucht, bis ich das perfekte Low Carb Brot zusammen gerührt hatte- und das ganz ohne Weizenmehl. Und ich sage euch, so eine schöne Stulle kann einen doch ziemlich glücklich machen. Es wurde aber auch wirklich Zeit, denn für alles andere in der kohlenhydratarmen Ernährung habe ich schon eine Alternative- anstatt Nudeln gibt es zum Beispiel  Zucchinispaghetti, anstatt klassischen  Reis Blumenkohlreis und anstatt klassischen Fritten Kohlrabipommes. Aber für das Pausenbrot hatte ich bis jetzt noch keine Alternative. Und deshalb macht es mich besonders stolz euch dieses Rezept zu präsentieren.

Ihr benötigt:

70g Leinsamen

2 Eier

200g Quark

1 EL Chiasamen

1EL Kokosmehl

1EL Leinmehl

1 Päckchen Backpulver

30g Sonnenblumenkerne

30g Kürbiskerne

Eine vernünftige Prise Salz

 

Backpapier

Kastenform

Zubereitung:

Als erstes werden die Sonnenblumen- und Kürbiskerne in einer Pfanne angeröstet. Die Kerne werden kurz zum Auskühlen beiseite gestellt. Als nächstes werden die Leinsamen geschrotet. Ich nehme dafür immer den Standmixer und gönne den Leinsamen zwei, drei , vier, fünf starke Schübe.

Die Leinsamen werden dann mit den Chiasamen und den Eiern gemixt. Das geht sogar ganz leicht mit einer Gabel. Dann fügt man Salz, Backpulver, die gerösteten Kerne, das Kokos- und das Leinmehl hinzu und mischt alles kräftig durch. Das Backpulver gibt dem ganzen Brotrohling schon jetzt eine fluffige Konsistenz. Am Ende rührt man den Quark ein. Die Backform für das Low Carb Brot wird einfach mit einem Backpapier ausgelegt. Nach dem Einfüllen der Masse, kommt das LowCarb Brot für eine gute halbe Stunde bei 180 Grad (Umluft) in den Ofen. Ich hebe das Brot immer nach rund 20 Minuten aus der Form, da ich das Gefühl habe, dass es dann weniger feucht wird. Wenn das Brot sich beim Draufdrücken nicht mehr anfühlt wie Rührei und es eine schöne Bräune entwicklt hat, dann ist es gut.

Die Zutaten ergeben ein halbe Kastenform voll Brot. Ich schneide das LowCarb-Brot immer einen Tag nach dem Backen komplett auf und friere es ein. Ich liebe es nämlich, wenn ich mir das Brot frisch auftoasten kann. Die vielen Kerne schmecken dann besonders gut.

Versucht es doch auch mal. Es ist wirklich sehr leicht!

Eure Lene

 

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